AntiPhishing

AntiPhishing 2.0

Warnt vor verdächtigen Internetangeboten

Mit AntiPhishing holt man sich einen Sicherheitshelfer für Ausflüge ins Internet auf den Rechner. Die kleine Software läuft im Hintergrund und arbeitet mit dem Internet Explorer, Firefox sowie Opera zusammen. Anhand einer internen Datenbank verrät AntiPhishing, ob eine besuchte Webseite bekannt, unbekannt oder gar verdächtig ist. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • Schutz vor Phishing-Attacken
  • Black- und Whitelists
  • tägliche Online-Aktualisierung

Nachteile

  • Entwicklung eingestellt
  • simples Sicherheitskonzept
  • keine Unterstützung für Google Chrome

Durchschnittlich
6

Mit AntiPhishing holt man sich einen Sicherheitshelfer für Ausflüge ins Internet auf den Rechner. Die kleine Software läuft im Hintergrund und arbeitet mit dem Internet Explorer, Firefox sowie Opera zusammen. Anhand einer internen Datenbank verrät AntiPhishing, ob eine besuchte Webseite bekannt, unbekannt oder gar verdächtig ist.

Mit Phishing ist der illegale Abgriff vertraulicher Nutzerdaten – vor allem Zugangscodes für Online-Banking – gemeint. Oftmals verbergen sich hinter entsprechend präparierten Werbe-Mails betrügerische Webseiten. Ein Klick auf den entsprechenden Link in solch einer Mail führt den Anwender statt zu seiner Bank auf eine täuschend echte Fälschung des Online-Angebots. Auf einer dieser Phishing-Seiten eingegebene Zugangsdaten können von den Betreibern der Seite genutzt werden, um sich Zugang etwa zu Bankkonten zu verschaffen.

AntiPhishing hat es sich zur Aufgabe gemacht, Surfer vor derartigen gefährlichen Angeboten zu warnen. Die Software tut dabei nichts anderes, als die Adresse aufgerufener Webseiten mit zwei Listen – einer Blacklist mit gefährlichen und einer Whitelist mit ungefährlichen Seiten – zu vergleichen und entsprechende Warnungen auszugeben. Stimmt die Adresse mit einem Eintrag auf der Blacklist überein, gibt AntiPhishing eine entsprechende Meldung aus.

Tägliche Online-Aktualisierung

Ist die Adresse dagegen nicht bekannt, kann man die Seite bei dem Entwickler der Software melden. Diese wird dann überprüft und je nach Inhalt auf die Liste der erlaubten Seiten oder auf die schwarze Liste gesetzt. Damit die Anwendung stets auf dem aktuellen Stand bleibt, gleicht AntiPhishing einmal täglich den Bestand mit den Online-Datenbanken des Entwicklers ab. So gesehen lebt AntiPhishing vom Mitmachen der Anwender. Denn je umfangreicher die Datenbestände sind, desto effektiver kann AntiPhishing vor Online-Betrügern warnen.

Fazit AntiPhishing verfolgt eine an sich sehr löbliche Idee, nämlich die, den Surfer vor Online-Betrügern zu schützen. Ob jedoch das simple Prinzip mit einer Black- und einer Whitelist tatsächlich das Risiko mindert, auf einen Phishing-Trick hereinzufallen, sei dahingestellt. Nur wenn viele Anwender fleißig verdächtige Seiten melden und die Anbieter genauso fleißig die entsprechenden Angebote prüfen und in ihre Datenbank aufnehmen, kann AntiPhishing wirklich helfen.

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